{"id":182,"date":"2011-10-10T23:27:21","date_gmt":"2011-10-10T22:27:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/?p=182"},"modified":"2012-01-01T23:28:00","modified_gmt":"2012-01-01T22:28:00","slug":"neuer-feminismus-die-autistische-mutter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/2011\/10\/neuer-feminismus-die-autistische-mutter\/","title":{"rendered":"neuer Feminismus &#8211; die autistische Mutter?"},"content":{"rendered":"<p>Leserbrief zu &#8222;Hoppla, ein neuer Feminismus&#8220; von Mich\u00e8le Roten<\/p>\n<p>Neuer Feminismus -die autistische Mutter?<\/p>\n<p>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte &#8211; das Titelbild des Magazins schockiert mich ein bisschen: ist dies die neue M\u00fctterlichkeit: eine attraktive\u00a0 Mutter, die ihr Kind im Arm h\u00e4lt wie ein Accessoire und vom Kind weg in die andere Richtung schaut &#8211; da f\u00e4llt mir spontan der Ausdruck der &#8222;autistischen Mutter&#8220; ein oder zumindest der Mutter mit autistischen Tendenzen. Das Wichtigste fehlt: dass sich Mutter und Kind in die Augen sehen! Es erinnert auch an die Zeit der Ammen, als das Stillen als etwas Primitives, nicht mit dem gepflegten Auftreten einer Oberschichtsfrau vereinbar galt. Will man mit dieser Propaganda das christliche Madonnenbild, dass M\u00fctterlichkeit und Sex-Appeal ein Gegensatz sind, bek\u00e4mpfen &#8211; das hatten wir doch schon bei Popstar Madonna &#8211; oder soll die coole berufst\u00e4tige Mutter propagiert werden: wenn sie berufst\u00e4tig bleibt, muss sie\u00a0 keine Angst davor haben, f\u00fcr den Mann ein langweiliger &#8222;cabbage&#8220; zu werden und kann der Gefahr vorbeugen, dass ihr der Mann am Arbeitsplatz von einer Cooleren ausgespannt wird? Jenachdem , was politisch gerade Mode ist, werden Frauen indoktriniert, was die richtige Rolle f\u00fcr sie ist &#8211; viele Frauen sind aber zu naiv, zu realisieren, wie fremdbestimmt ihre Rolle ist. Echte Feministinnen wie Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer haben \u00fcberhaupt keine Kinder &#8211;\u00a0 de Beauvoir bezeichnete Kinderkriegen als Sklaverei. Die gesellschaftliche Absicht sieht man sogar in der Psychologie: die &#8222;schizophrenogene&#8220; Mutter &#8211; die das Kind krank mache, weil sie zwischen Liebe und Ablehnung hin- und herpendle, weil sie es latent als Karrierekiller betrachte, wurde von feministischen Psychologinnen als Propagierung der Hausfrau ausgelegt, daf\u00fcr kam dann der Ausdruck der &#8222;narzisstischen&#8220; Mutter in Mode &#8211; die Mutter, die ihr Kind\/ihre Kinder als narzisstische Erweiterung ihrer selbst sehe &#8211; was durchaus als Propagierung der berufst\u00e4tigen Mutter ausgelegt werden kann, denn es wird postuliert,\u00a0 eine Frau solle sich nicht zu sehr \u00fcber Mutterschaft definieren. Die SP will gem\u00e4ss Parteiprogramm die m\u00e4nnliche Gesellschaft abschaffen &#8211; es gibt auch die gegenl\u00e4ufige Tendenz, n\u00e4mlich dass Frauen im Kopf M\u00e4nner werden.Von Roten liefert eine wunderbare Metapher daf\u00fcr:das Feierabendbier.\u00a0 Es gibt die These, Autismus sei einfach die Extremform von Mannsein &#8211; soll es w\u00fcnschenswert sein, dass Frauen sich diesem egoistischen Bild n\u00e4hern, einfach m\u00e4nnliche Denkschamata \u00fcbernehmen und sich vom Ideal der &#8222;unconditional love&#8220; einer Mutter entfernen? Ich beziehe mich keineswegs auf die keusche Madonna, bin ja keineswegs<\/p>\n<p>fromm. Eine Professorin f\u00fcr Gender Mainstreaming bezeichnet es als emanzipiert, dass sich Frauen Toyboys (junge M\u00e4nner) f\u00fcr Sex kaufen, genauso wie sich M\u00e4nner Lolitas\u00a0 kaufen &#8211; und dass Frauen genauso wie M\u00e4nner Pornos konsumieren- also eine Tendenz zum Menschen als Ware, der autistischen Gesellschaft. Jede Revolution f\u00f6rdert hinterr\u00fccks eine Konterrevolution\u00a0 &#8211; parallel zur sexuellen Revolution wurden vermehrt Frauen die Kinder weggenommen, weil man sie als unmoralisch taxierte (das passierte sogar John Lennon!)\u00a0 &#8211; da spielt Mich\u00e8le Roten brav mit beim Moralisieren &#8211;\u00a0 da erinnert ihre Schreibe schon fast an Ueli Schluer! P\u00e4pstilcher als der Papst entsetzt sie sich \u00fcber die zwei blutjungen sexy tanzenden Tussis &#8211; die vielleicht einfach ihre Macht geniessen und ihr noch hohes erotisches Kapital einsetzetzen , um sich selbst guten Sex mit einem Partner der eigenen Wahl zu ergattern, und sich wie die Rapperin Lady Ray Bitch darum foutieren, von\u00a0 B\u00fcnzlis als Schlampen abgestempelt zu werden. Wenn die Autorin interpretiert, sie priesen sich als Gratis-Lustobjekt den immergeilen M\u00e4nnern an &#8211; entspricht dies der Sicht eines Machos, dass Frauen gar nicht an Sex zu ihrem eigenen Lustgewinn interessiert sind und ausschliesslich das Objekt der m\u00e4nnlichen Begierde sind. Im biblischen Gebot steht ja auch nur&#8220;du sollst nicht begehren deines Nachbarn Weibes &#8211; &#8222;du sollst nicht begehren deiner Nachbarin Mann&#8220; steht da nicht (wie es mir als Frau eines j\u00fcngeren attraktiven Mannes dauernd passiert ist) &#8211; diese praeventive Wirkung ist nat\u00fcrlich viel st\u00e4rker als ein Verbot: was nicht vorhanden ist, muss man nicht verbieten &#8211; dies kommt einer mentalen Frauenbeschneidung gleich. Die weibliche Genitalverst\u00fcmmelung l\u00e4sst sich weltweit sehr gut mit Christentum und Islam begr\u00fcnden. Eine Anthropologin, die weltweit zum Thema recherchiert hat, stellte fest, dass sich sich das Judentum am schlechtesten zur Begr\u00fcndung der Frauenbeschneidung eigne &#8211; bei einer j\u00fcdischen Eheschliessung wird der Gatte sogar aufgefordert, seiner Gattin ein guter Liebhaber zu sein! Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich Katholikin Madonna so f\u00fcrs Judentum interessiert. Dann das Feministinnenclich\u00e9,\u00a0 dass Vollzeitm\u00fctter nerven! Korrekterweise sollte es anstatt &#8222;M\u00fctter, die nicht arbeiten&#8220; heissen &#8222;die nicht erwerbst\u00e4tig sind&#8220;, denn sie arbeiten auch &#8211; nur erhalten sie f\u00fcr ihre Arbeit zu wenig gesellschaftliche Anerkennung. Wenn es nicht mehr geht, Frauen wie die Taliban zu domestizieren, ihnen Bildung und Erwerbst\u00e4tigkeit vorzuenthalten, benutzt man andere Unterdr\u00fcckungsmechanismen: die mittelalterliche Moralkeule und die Hypersexualisierungskeule . Je mehr Macht sich die Frauen im \u00f6ffentlichen Leben erobern,\u00a0 unso st\u00e4rker die Tendenz, sie auf Sch\u00f6nheit, Jugend und Sexappeal zu reduzieren. Als Rache daf\u00fcr, dass M\u00e4nner sich in Ausbildung, Berufswelt und Politik vermehrt mit weilblicher Konkurrenz auseinandersetzen m\u00fcssen, schlagen sie mit dem alten sexuellen Beuteschema ich Tarzan -du Schlampe &#8211; zur\u00fcck. Ich w\u00fcnsche der Autorin, dass sich ihr G\u00f6ttergatte, wenn ihr Datum abl\u00e4uft (gem\u00e4ss Hugh Hefner mit 45) eine mit h\u00f6herem erotischem Kapital (sprich j\u00fcngere) nimmt , sie dann, um sich zu best\u00e4tigen, sexy aufmotzt und in der Disco sexy tanzt und dann auch noch die Chutzpe hat, einen J\u00fcngeren(oder gar einen ,der ihr Sohn sein k\u00f6nnte) abschleppt und dass dann ihr eigener Sohn, sein Therapeut und die Beh\u00f6rden sie als Nutte abstempeln&#8230;..da k\u00e4me sie dann auf die Welt! Auch die vier Bundesr\u00e4tinnen widerspiegeln die Machtverh\u00e4ltnisse bestens: da haben wir eine attraktive Kinderlose, die von ihrem Parteipr\u00e4sidenten einst mit dem sexistischen Spruch &#8222;Duschen mit Doris&#8220; gef\u00f6rdert wurde, dann haben wir eine attraktive Grossmutter mit einem sehr alten Ehemann, von der gemunkelt wird, ihr Strahlen\u00a0 komme vom heimlichen jungen Lover (sie sieht wirklich nicht &#8222;underf***ed&#8220; aus),\u00a0 und eine kinderlose Bundesr\u00e4tin , die einen geschiedenen Sugardaddy heiratete, sich als Stiefmutter seiner Kinder bet\u00e4tigt und auf seinen Wunsch auf eigene Kinder verzichtet. Getrennte (Jaqueline Fehr), geschiedene , wiederverheiratete (Christiane Brunner) Bundesr\u00e4tinnen will man nicht! Auf allerh\u00f6chster politischer Ebene die versteckte Botschaft: Partnerwechsel ist den M\u00e4nnern vorbehalten. Und dann haben wir noch eine Bundesr\u00e4tin, die sich f\u00fcr ein politisches Intrigenspiel instrumentalisieren liess (und vermutlich im Dezember durch einen Mann ersetzt wird.) Die Machtverh\u00e4ltnisse deckt auch folgende Tatsache auf : Whistleblowing ist ok, wenn Frauen eine Frau kritisieren (Sozialamt Z\u00fcrich), oder wenn ein Mann eine Frau kritisiert (Sozialamt Bern)- aber Frau kritisiert Mann (Sozialamt M\u00fcnchenbuchsee) &#8211; geht gar nicht und l\u00f6st ein Hexenverfolgung aus<\/p>\n<p>10.10.2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserbrief zu &#8222;Hoppla, ein neuer Feminismus&#8220; von Mich\u00e8le Roten Neuer Feminismus -die autistische Mutter? 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