{"id":413,"date":"2013-04-30T20:41:51","date_gmt":"2013-04-30T19:41:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/?p=413"},"modified":"2013-04-30T20:41:51","modified_gmt":"2013-04-30T19:41:51","slug":"landkonigegunstlingswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/2013\/04\/landkonigegunstlingswirtschaft\/","title":{"rendered":"Landk\u00f6nige\/G\u00fcnstlingswirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Die Parallelen zwischen den beiden Politikern Carlo Schmid (CVP) und Hermann Weyeneth (SVP) sind frappant:<br \/>\nBeide waren \u00e4usserst einflussreiche Parlamentarier und auch \u00e4usserst einflussreich innerhalb ihrer Partei: Schmid war Parteipr\u00e4sient und Weyeneth bernischer Parteipr\u00e4sident. Schmid hat den Uebernamen K\u00f6nig Carlo &#8211; Weyeneth hatte schon in seiner Jugend den Uebernamen Winnetou. Auch betreffend Machtkonzentration und N\u00e4he zu Amtstr\u00e4gern bei Kleinr\u00e4umigkeit l\u00e4sst sich das ehemalige Amt Fraubrunnen mit dem kleinen Kanton Appenzell Innerrhoden vergleichen.<\/p>\n<p>Aehnlich auch dies: Schmid werden Mauscheleien in Zusammenhang mit einem Landverkauf vorgeworfen -Bei Schmid Verkauf unter Marktwert an eine AG, in deren Verwaltungsrat Kollege F\u00e4ssler sitzt -bei Weyeneth Mauscheleien beim Versilbern des Nachbarnbauernhofes in Jegenstorf, bei der Weyeneth mit den eingeheirateten Schwiegers\u00f6hnen der Witwe lobbyierte.<\/p>\n<p>Wem der Grund und Boden geh\u00f6rt, hat extrem viel mit Macht zu tun !\u00a0 Dies\u00a0 zeigt der englische Ausdruck &#8222;landlord\/landlady&#8220; f\u00fcr VermieterIn. In Thailand ist Grundbesitz nur f\u00fcr Einheimische erlaubt &#8211; was dem Missbrauch Vorschub leistet, dass Thail\u00e4nderinnen sich naive ausl\u00e4ndische Sugardaddys angeln, die sie dann nach dem Hausbau abservieren.<\/p>\n<p>Der Schweizerische Hauseigent\u00fcmerverband (Weyeneth war Pr\u00e4sident des HEV Fraubrunnen)\u00a0 braucht immer nur die m\u00e4nnliche Form &#8211; die Verbandszeitung heisst &#8222;der Hauseigent\u00fcmer&#8220; &#8211; diese Ausdr\u00fccke gerieten aber im Gegensatz zum Fussg\u00e4ngerstreifen nicht ins Visier des Gleichstellungsb\u00fcros. Frau Zuppiger musste ein erebtes Landst\u00fcck verkaufen, um ihren fehlbaren Gatten zu retten.<\/p>\n<p>Weyeneths G\u00fcnstlinge beim Versilbern des Nachbarsbauernhofes (wo ich mit zwei \u00e4lteren Schwestern aufgewachsen bin) waren zwei mit ihm befreundete Notare, die an den vielen Verschreibungen abzockten,\u00a0 meine \u00e4lteste Schwester(damals einflussreiche Politikerin) und ihr Gatte mit Doktortitel.<\/p>\n<p>Verfolgte Hexen waren fr\u00fcher oft Witwen mit Grundbesitz, und der eigentliche Grund der Verfolgung war in solchen F\u00e4llen, dass die katholische Kirche sie enteignen wollte und sich ihre L\u00e4nderereien aneignete -Weyeneths G\u00fcnstlige sind zwar nicht katholisch, aber doch fromme Christen\u00a0 &#8211; meine Schwester f\u00f6mmelt, und der G\u00fcnstling, der den letzten Schritt des Versilberns organisierte, mein Schwager mit Doftortitel, war Kirchgemeinderat.<\/p>\n<p>Unsere Mutter war gesundheitlich in einem Zustand, wo sie gar nicht mehr richtig realisierte, wie ihr geschah &#8211; und wertete es noch als Nettigkeit, dass der eingeheiratete Schwiegersohn ihre Sachen in eine Alterswohnung z\u00fcgelte.<\/p>\n<p>Mein Ausbooten rendierte Hermann Weyeneth sehr. Das Verhindern des von mir geplanten Zweigenerationenhauses bescherte ihm grosse Wertsch\u00f6pfung, denn das Landwirtschaftsland, das er unserer Mutter abgekauft hatte, zonte er sp\u00e4ter zu Bauland um und \u00fcberbaute es. Dass mein achtj\u00e4hriger Sohn nach meiner Scheidung ohne ordentliches Verfahren nach obsoleten Gesetzen zu meiner Mutter &#8222;verdingt&#8220; wurde\u00a0 &#8211; nicht um dort zu arbeiten, wie die wirklichen Verdingkinder, sondern als Platzhalter f\u00fcr den fehlenden Sohn &#8211; das fand Politiker Weyeneth in Ordnung. Nachdem seine Frau Annemarie sich als Mitglied der Vormundschaftskommission bei mir entschuldigt hatte und sogar gestand, keine Akten gelesen zu haben und sich nur auf die Aussagen meiner Schwester (damals einflussreiche Politikerin) gest\u00fctzt zu haben,\u00a0 wusch er ihr die Kappe &#8211; worauf sie an Herzversagen starb.<\/p>\n<p>Vor dem Abbruch unseres Elternhauses gab es eine Infoveranstaltung\u00a0 &#8211; dass ich \u00fcber diesen Anlass nicht informiert war und ausgebootet wurde, fand Weyeneth normal -er war an dieser Veranstaltung selbst dabei und wusste, dass unsere Mutter 3 T\u00f6chter hat und nicht nur 2. Dass ich auch \u00fcber das Entr\u00fcmpeln unseres Elterhauses nicht rechtzeitig informiert wurde und man dort meine Sachen von Gymer und Uni entsorgte, ist auch kein Zufall &#8211; schliesslich hatte Weyeneth senior einst gesagt, ein Bauernm\u00e4dchen geh\u00f6re nicht in den Gymer &#8211; die Gemeinde Jegensorf musste etwas f\u00fcr die Progymeler an die Gemeinde Bern zahlen &#8211; ich liess mich nicht abhalten, weil die kleinkarierten Jegenst\u00f6rfler mich nicht pr\u00fcfungsfrei empfahlen, was sie aufgrund meiner guten Noten h\u00e4tten tun m\u00fcssen &#8211;\u00a0\u00a0 und machte die zweitbeste Aufnahmepr\u00fcfung<\/p>\n<p>Bei meiner Statthalterkandidatur verniedlichte mich Macho Weyeneth zum &#8222;Nachbarsm\u00e4dchen&#8220; Rosmarie Zapfl entsetzte sich an einem Podium \u00fcber die SVP-Machos -beim Ap\u00e9ro bezeichnete sie Weyeneth dann aber als nett<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Parallelen zwischen den beiden Politikern Carlo Schmid (CVP) und Hermann Weyeneth (SVP) sind frappant: Beide waren \u00e4usserst einflussreiche Parlamentarier und auch \u00e4usserst einflussreich innerhalb ihrer Partei: Schmid war Parteipr\u00e4sient und Weyeneth bernischer Parteipr\u00e4sident. 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