{"id":82,"date":"2011-05-08T21:51:24","date_gmt":"2011-05-08T20:51:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/?p=82"},"modified":"2012-01-01T21:52:09","modified_gmt":"2012-01-01T20:52:09","slug":"share-life-wer-spioniert-hier-wen-aus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bigmouth.ch\/blog\/2011\/05\/share-life-wer-spioniert-hier-wen-aus\/","title":{"rendered":"Share Life- wer spioniert hier wen aus?"},"content":{"rendered":"<p>Ich wurde aus dem Stichprobenregister des Bundesamtes f\u00fcr Statistik ausgew\u00e4hlt, an der Studie Share Life, 50+ in der Schweiz und in Europa (The Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) teilzunehmen. Die Teilnahme sei zwar freiwillig, aber man hoffe, auf mich z\u00e4hlen zu d\u00fcrfen, denn man k\u00f6nne mich nicht durch jemand anderen ersetzten. Zudem w\u00fcrden meine Ausk\u00fcnfte streng vertraulich behandelt und nur f\u00fcr wissenschaftliche Zwecke verwendet. Da habe ich aber M\u00fche, das das zu glauben\u00a0 &#8211; ich werde seit Jahren von der Linken bespitzelt , frei nach dem DDR Slogan &#8222;das Private ist politisch&#8220;\u00a0 obschon gem\u00e4ss Bundesverfassung (Art. 13) das Anrecht auf Privat- und Familienleben garantiert ist.<\/p>\n<p>Share ist eine europ\u00e4ische Studie, als AUNS-Mitglied will ich aber nicht von der EU ausspioniert werden\u00a0 und kehre einfach den Spiess um und spioniere,\u00a0 in welchen Bereichen die mich ausspionieren wollen und drucke kurzerhand die 140 Seiten des Fragebogens vom Internet aus. Da ich als junge Psychologiestudentin selbst an der Gestaltung von (aus heutiger Sicht) bl\u00f6dsinnigen Frageb\u00f6gen mitgearbeitet habe, weiss ich , dass Frageb\u00f6gen meist in voreingenommer Haltung verfasst werden, weil man etwas Vorgefasstes beweisen will. Und mir ist auch vollkommen klar, was die EU mit meinen Daten beweisen m\u00f6chte: Frauen sollten auf keinen Fall den Kindern zuliebe Hausfrau werden!<\/p>\n<p>Schon im Prospekt der Share Life Studie wird das Ausscheiden der M\u00fctter aus dem Erwerbsleben als etwas Schlimmes dargestellt, da steht: &#8222;Eine Mutterschaft hat Auswirkungen auf die berufliche Laufbahn und die Altersrente von Frauen. Je mehr Kinder eine Frau hat, desto eher steigt sie in der Regel aus dem Erwerbsleben aus. Je l\u00e4nger der versicherte Mutterschaftsurlaub dauert, desto eher z\u00f6gern die Frauen die R\u00fcckkehr ins Erwerbsleben hinaus.&#8220;(Ich war bei meinen Mutterschaften 1983\/87\/90 schon erstaunt \u00fcber das Stillgeld, das ich von der Krankenkasse erhielt, ich war nicht der Meinung, dass der Staat\u00a0 mich f\u00fcr meine Mutterschaften finanziell &#8222;entsch\u00e4digen&#8220; sollte &#8211; weil es sich um etwas Privates handelt und weil Kinder ohnehin das Sensationellste sind, was man erhalten kann\u00a0 und einen Wert darstellen , der jenseits des Materiellen liegt. Kinder als wirtsdchaftlichen Schaden zu betrachten, widerstrebt mir, ich war denn auch gegen die Mutterschaftsversicherung<\/p>\n<p>Ich rufe beim Bundesamt f\u00fcr Statistik an und m\u00f6chte wissen, welche Daten dort \u00fcber mich betreffend Zivistand, Kinder, Woheigentum etc. registriert sind und erhalte die Auskunft, dazu w\u00e4re ein schriftlicher Antrag n\u00f6tig &#8211; ist es etwa so, dass andere leichter an meine Daten herankommen als ich selber?<\/p>\n<p>Der Fragebogen ist schlimmer als bef\u00fcrchtet: z.B. die Retrospective children section : &#8222;Zuerst m\u00f6chte ich Sie nach s\u00e4mtlichen Kindern fragen, wo Sie m\u00f6glicherweise gehabt haben&#8220; Der Deutschfehler hat System, es wird nach Kindern gefragt, wo nur kurze Zeit gelebt haben, wo seit der Geburt gestorben sind. Da stellt sich die Frage , wer das \u00fcbersetzt hat&#8230;<\/p>\n<p>F\u00fcr mich stellt sich bei vielen Fragen die Frage: will man die Wahrheit wissen oder die Version derer, die sich seit Jahren anmassen, mein Privatleben besser zu kennen als ich selbst und es als verleumderisch bezeichnen, wenn ich die Wahrheit sage? Ist die nackte unzensierte Wahrheit gefragt &#8211; oder sind die Zensuren der Medien und Beh\u00f6rden zu ber\u00fccksichtigen &#8211; der arme Befrager, dem k\u00f6nnte es ja ergehen, wie denen , die Herzprobleme erhalten oder zu heulen beginnen, wenn sie mit der haarstr\u00e4ubenden Wahrheit konfrontiert werden<\/p>\n<p>Soll ich die Frage &#8222;War f\u00fcr1 Monat oder l\u00e4nger obdachlos&#8220; wirklich bejahen\u00a0 &#8211; wie steht da der Hauseigent\u00fcmerverband Amt Fraubrunnen und sein prominenter Pr\u00e4sident da, der gem\u00e4ss Statuten f\u00fcr das private Eigentum und die Bek\u00e4mpfung aller entgegenstehenden Tendenzen einsetzt , und der das nicht verhindert hat?<\/p>\n<p>Was ist mit der Frage\u00a0 nach psychischen Problemen von Mutter oder Vater w\u00e4hrend meiner Kindheit? Wahrheit oder zensierte Version?\u00a0 Die Ehe meiner Eltern war vom alleinstehenden Grossonkel meines Vaters arrangiert worden, der sich in meine sch\u00f6ne junge Mutter verguckte, als sie im L\u00f6wen Jegenstorf kellnerte, K\u00f6der war der Bauernhof, dessen Besitzer er als Unverheirateter war. Mein Vater lebte damals noch im Kanton Thurgau, deshalb hatte meine Mutter keine Ahnung von seiner autistischen St\u00f6rung. Damit unsere Mutter- die sich als Emmentaler Bauerntochter kein anderes Leben als das einer B\u00e4uerin vorstellen konnte &#8211; die schweren psychischen Probleme unseres Vaters erdulden w\u00fcrde, sezte der Grossonkel seinen Grossneffen als Alleineigent\u00fcmer des Hofes ein. Wir 3 T\u00f6chter efuhren damals nie die Wahrheit, und nach dem Selbstmord unseres Vaters erhielten wir sogar die Message, unsere Mutter sei an seinem Selbstmord schuld.\u00a0 Damals begann das mit dem staatlichen Zwang zum Verdr\u00e4ngen und der staatlichen Absegnung von Verzerrungen, Verdrehungen und Lebensl\u00fcgen &#8211; die dann weitergegeben werden an die n\u00e4chsten Generationen,\u00a0 damit der Freud&#8217;schen Wiederholungszwang\u00a0 funktioniert , woran es dann viel zu verdienen gibt<\/p>\n<p>Zu Fragen nach Schikanen am Arbeitsplatz w\u00e4hrend Teilzeitjobs: darf ich sagen, dass ich in der pakistanischen Botschaft von\u00a0 den meisten m\u00e4nnlichen Mitarbeitern verbal sexuell bel\u00e4stigt wurde und vom Botschafter ernsthaft sexuell bel\u00e4stigt\u00a0 &#8211; oder ist das politisch inkorrekt oder gar islamophob?<\/p>\n<p>Bei den Fragen zur Gesundheit wird es besonders brisant:<\/p>\n<p>Frage:&#8220;In welchem Jahr haben Sie angefangen, Ihren Blutdruck regelm\u00e4ssig kontrollieren zu lassen&#8220; &#8211; da steht nicht etwa &#8222;ihren Blutdruck selber zu messen&#8220; wie ich es tat-\u00a0 wegen meiner hohen Patientenkompetenz und weil ich mein Gesundheitsmanagement selbst in die Hand nahm anstatt rentables Patientengut zu werden, wurde ich f\u00fcr die Schulmedizin zum Whistleblower (im Mittelalter nannte man das auch Hexe). Zu &#8222;Period of Stress&#8220;: W\u00fcrde man mir glauben, dass ausgerechnet arrogante Aerzte, die sich durch mich in ihrer Halbgott-Rolle gef\u00e4hrdet sahen,\u00a0 f\u00fcr den schlimmsten Stress meines Lebens verantwortlich sind? W\u00fcrde man mir glauben, dass ich mir meine sehr wirksame blutdrucksenkende Di\u00e4t und das viele Schwimmen selbst verschrieben habe ?<\/p>\n<p>Zu financial hardship: w\u00fcrde man mir glauben, dass augerechnet die europhilen Gutmenschen mich finanziell ruiniert haben unter Beteiligung einer kommunistischen Pfarrerin? zu Diskriminierung: W\u00fcrde man mir glauben, dass ich grausam diskrimimiert wurde, weil ich eine Whistleblowerin bin, einerseits f\u00fcr die Schulmedizin, andererseits f\u00fcr die Asylindustrie wegen meines Whistleblowings wegen Sozialmissbrauch und Drogenhandel einer Kenianerin &#8211; und dass mein finanzielles Disaster eine<\/p>\n<p>Vergeltungsmassnahme der kritisierten Sozialdieste ist ? Frei nach Publizist Karl L\u00fc\u00f6nd: Bekanntlich ist hier zu Lande<\/p>\n<p>die Meinungsfreiheit gew\u00e4hrleistet, vorausgesetzt man ist in der Lage, die wirtschaftlichen Folgen zu tragen&#8230;<\/p>\n<p>Fragen zu Verfolgung:w\u00fcrde man mir glauben, dass ich verfolgt wurde, weil meine Werte (traditionelle Rollenverteilung in der Familie mit Hausfrau) obsolet sind, und weil ich mit meinem schwermehrfachbehinderten Kind und seinem Tod das<\/p>\n<p>Verdr\u00e4ngen von Gebrechlichkeit und Tod erschwere?<\/p>\n<p>Zu Schwierigkeiten, einen Job zu finden: W\u00fcrde man mir glauben, dass ich mich heute nur noch als Billigst- Englischlehrerin ausbeuten lassen muss, dass ich aus politischen Gr\u00fcnden nicht als Journalistin arbeiten darf, obschon ich heute besser schreibe als mit 22, als ich Mitarbeiterin des Bund war&#8230;<\/p>\n<p>Dass ich als als junge Studentin immer leicht Nebenjobs erhielt, weil ich sch\u00f6n und sexy war, dass mich mehrere Pofessoren als Assistentin wollten, weil ich sch\u00f6n und sexy war<\/p>\n<p>Zu Scheidung: W\u00fcrde man mir glauben, dass der nichtobligatorische Fr\u00fcherziehungsdienst es n\u00f6tig fand, sich auf unerh\u00f6rte Art in das extrem schwierige Familienleben mit einem schermehrfachbehindeten Kind einzumischen, mir meine &#8222;Nichterwerbst\u00e4tigkeit&#8220; vorwarf und mich gegen den Kindsvater aufhetzte?\u00a0 Dass bei meiner Scheidung meine Selbstversorgungskapazit\u00e4t nicht abgekl\u00e4rt wurde, dass mir mein Eigengut unterschlagen wurde und dass mir mein Freiz\u00fcgigkeitkonto mit meinem Pensionskassenguthaben sp\u00e4ter von Amtes wegen errichtet werden musste?<\/p>\n<p>Zur Frage:&#8220;Ist Ihnen oder ihrer Familie je wegen Krieg oder Verfolgung Eigentum weggenommen worden&#8220;\u00a0 W\u00fcrde man mir glauben, dass es in meinem Clan zu zu einer sozialistischen Umverteilung kam, bei der es\u00a0 um nichts Geringeres ging als um die Ueberwindung des Kapitalismus?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wurde aus dem Stichprobenregister des Bundesamtes f\u00fcr Statistik ausgew\u00e4hlt, an der Studie Share Life, 50+ in der Schweiz und in Europa (The Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe) teilzunehmen. 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